Mai 2017 

YUC-Kochworkshop:„Internationales Kochen“

Am Freitag, den 7.4.2017, begann um 15.30 Uhr der langersehnte Young-United-Cultures-Kochworkshop „Internationales Kochen“ in der Albert-Einstein-Schule Laatzen. Über 20 kochbegeisterte und hungrigen Teilnehmende versammelten sich in der Schulküche. Zuerst bildeten wir kleine Gruppen, in denen wir dann anschließend einzelne Gerichte wie Ratatouille und Hähnchenspieße mit Rosmarinkartoffeln zubereiteten. 

Beim Kochen tauschten wir uns in harmonischer Atmosphäre aus und lachten viel gemeinsam! Mit Gemüse, Fleisch und unterschiedlichen Beilagen war für jeden Geschmack etwas dabei, als das Essen etwa zwei Stunden später fertig war. Nach dem gemeinsamen Essen mit schönen Unterhaltungen wurde noch zusammen die Küche aufgeräumt, was den Abschluss dieses "leckeren Tages" bildete. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste YUC-Veranstaltung!

Das Mentoringprogramm Young United Cultures ist eine Jugendinitiative zur Förderung einer friedlichen, vielfältigen und vorurteilsfreien Gemeinschaft in Deutschland. YUC wurde im April 2010 an der Albert-Einstein-Schule etabliert. Ehrenamtlich betreiben seither Alumni und aktuelle Schülerinnen und Schüler das Mentoringprogramm in Kooperation mit jukus e.V mit großem Einsatz weiter. 

 Autoren: Greta und Marlon

 


April 2017

Souveräne Qualifikation für die nächste Runde bei "Jugend trainiert für Olympia"

Der Kreisentscheid in der Altersklasse 2001-2003 wartete direkt zu Beginn des Turniers mit der Spitzenbegegnung auf: KGS Hemmingen als Eliteschule des Fußballs und Heimmannschaft  empfing unsere Mannschaft der AES Laatzen. Aus einer stabilen Defensive heraus konnten die Spieler sich immer wieder gefährlich vor das Tor der Hemminger kombinieren und zu Torabschlüssen gelangen. Lediglich eine gute Torwartleistung verhinderte eine Führung für unsere Mannschaft. Kurz vor Schluss war es dann Eric, der nach feiner Vorarbeit von Raul zum letztlichen Endstand von 1-0 traf.

 
Der starke Definsivverbund führte uns durch das weitere Turnier, sodass wir mit letztlich vier Siegen ohne Gegentor als Gesamtsieger nach Laatzen zurückkehren. Gespielt haben für die AES Laatzen Justin, Jan, Florian (C), Arne, Rudi, Collin, Raul, Jan, Enrique, Luca, Eric, Aras, Thaddäus, Enrico, betreut und trainiert wurde die Mannschaft durch Herrn Krämer und Herrn Karnop.

Die Ergebnisse: Hemmingen - Laatzen 0:1 / Laatzen - Ronnenberg 1:0 / Laatzen - Langenhagen 3:0 / Lehrte - Laatzen 0:1

 

Nachtrag: AES Laatzen scheidet im Kreisentscheid aus

Nachdem die Mannschaft der Jungen in der WK III im Vorentscheid in Ronnenberg noch ohne Gegentor blieb, verteidigte sie in der nächsten Runde zu unkonzentriert und fehlerhaft. So schieden die Laatzener mit einem Sieg aus fünf Spielen aus. Trotz dieses klaren Ergebnisses spielte die Mannschaft phasenweise guten Fußball, jedoch fehlte der absolute Wille zum Torerfolg und damit auch zum Sieg. Für das nächste Jahr steht fest, dass bei positiver Entwicklung ein besseres Abschneiden möglich ist.

Autor: Krämer


März 2017

 Der Tag der offenen Tür – Spannendes zu entdecken

Auch in diesem Jahr wurde am 10. März 2017 der Tag der offenen Tür an der AES veranstaltet. Natürlich gab es wieder viel zu entdecken, besonders für die jungen Besucher war es sehr interessant zu sehen, wie spannend Schule ab der fünften Klasse wird. 

Zu Beginn hat die Schulband, geleitet von Herrn Otto, die Besucher musikalisch begrüßt. Nach der Vorführung hat der Direktor Herr Augustin seine Ansprache gehalten.

In den weit verstreuten Räumen gab es von Kunst bis zu den vier Fremdsprachen, Englisch, Latein, Französisch und Spanisch eine Vielfalt zu entdecken. Beispielsweise konnte man in der Bibliothek in die Vergangenheit reisen, Mädchen wurden Zöpfe geflochten und eine Toga (ein altrömisches Gewand) übergeworfen, danach wurden sie vor einen selbstgebastelten Hintergrund gestellt und anschließend wurde ein Foto von ihnen gemacht. Außerdem konnte man im F-Trakt einen Yoga-Kurs besuchen. Im A-Trakt konnte man sich anschauen, wie ab der sechsten Klasse Französisch oder Spanisch gelernt wird. Frau John hatte mit ihrem Französischkurs aus der sechsten Klasse in einer musikalischen Darbietung gezeigt, wie das Alphabet und Grammatik gelernt wird. Frau Scholz-Behrens hat mit ihren Religionskurs kleine Moscheen und Synagogen aus Karton gebastelt. Übrigens für den kleinen Hunger zwischendurch hat die Klasse von Frau Silver in der Mensa selbstgemachten Kuchen zum Verkauf bereitgestellt. Natürlich waren auch viele Ag´s anwesend, wie z.B. die Roboter AG, welche von Frau Mentel geleitet wird, und dort werden Lego Mindstorms Roboter gebaut und programmiert. Selbstverständlich war die Freiwillige-Feuerwehr Laatzen wieder vor dem Haupteingang anwesend und hat ihre Einsatzwagen präsentiert und hat mit ihren Drehleiterwagen Besucher einen Ausblick über das Schulgelände verschafft. Der Bläserkurs der fünften und sechsten Klasse, unter der Leitung von Herrn Thienel-Wedeking, hat den Tag der offenen Tür mit einem musikalischen Arrangement ausklingen lassen. Trotz widriger Verhältnisse wegen der Umbaumaßnahmen ein gelungener Nachmittag.

 

Autor : Phil Thorenz/ Fotos Adrian Hertel


 Februar 2017 

Rettungsschwimmerausbildung an der AES

In diesem Schuljahr fand zum zweiten Mal der Oberstufensportkurs „Rettungsschwimmen“ mit über 15 Teilnehmern statt. Ziel des Kurses ist es, das DRSA (deutsches Rettungsschwimmabzeichen) in Silber zu erwerben, mit dem man als Schwimmmeister jobben und an Wachdiensten an Nord- und Ostsee teilnehmen kann; wer als Schwimmtrainer agieren möchte, benötigt es genauso wie jene, die Jugendgruppen auf Freizeitausflügen begleiten will.

Insgesamt absolvierten zehn der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfolgreich den Kurs, bestanden alle praktischen Prüfungen sowie den Theorietest und können sich nun gang offiziell Rettungsschwimmer nennen. Herzlichen Glückwunsch!

Autorin: KOL 


Unsere FSJ-ler


Seit August 2016 wirken Sina  Ruitmann und Jonas Busch als FSJ-ler an unserer Schule. Nicht nur im Freizeitraum sondern auch bei der Betreuung der Ganztagsassistenten sind beide sehr gefragt. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die Begleitung beim Schwimmunterricht oder die Übernahme von Verwaltungsaufgaben innerhalb des Ganztagsbereiches an der Albert-Einstein-Schule. Besondere Freude haben beide u.a. bei der Organisation von schulinternen Wettbewerben, z.B. des alljährlichen Krökelcups oder der Begleitung von Arbeitsgemeinschaften wie z.B. der Tischtennis- AG,der  Badminton – und Große Ballspiele AG- und zweier Fußball- AGs. Für ihren engagierten Einsatz möchte sich das Kollegium bei Sina und Jonas ganz herzlich bedanken.
Möchtet ihr euch als FSJ-ler für  das Schuljahr 2017/18  bewerben, so stehen euch hier die Bewerbungsunterlagen zur Verfügung. Link zum Download

 


 

Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen 

Am 16. Februar 2017 trat die Mädchen Schulmannschaft von der Albert-Einstein-Schule Laatzen erstmals bei Jugend trainiert für Olympia im Gerätturnen an. Ausgetragen wurde die Bezirksentscheidung in der Sporthalle des Erich Kästner Gymnasiums, weshalb die Anreise sich als kurz gestaltete. 

Als die Mädels die Turnhalle betraten, wurden die Augen groß. Nicht nur die Geräte waren anders als im Sportunterricht, auch die Anwesenheit der vielen Leistungsturner bei einem Schulwettkampf flößte einigen Respekt ein. 

Ob Handstandüberschlag, Sprunggrätsche, Hüftumschwung oder Radwende, die Mannschaft erzielte an allen Geräten respektable Punkte. Am Ende reichte es leider nicht für eine der vorderen Platzierungen, aber das Team war hoch motiviert und möchte nächstes Jahr wieder voll angreifen. „Wir machen so lange weiter, bis wir es den anderen zeigen werden!“, so die Kampfansage der Schülerinnen.

Wir gratulieren Daria Richter, Lisa Just, Marie Kistner, Malin Voigt und Laura Szewzyk zu ihrem Debut. Betreut wurde die Schulmannschaft von Frau Kollmeyer und Frau Kienert.

Autorin: KIE/KOL

 


YUC-Kulturtag: Sikhi: Einblick in die Religion der Sikh 

 am Freitag, den 20.01.2017, in der AES

Am zwanzigsten Januar fand der erste YUC-Kulturtag des Jahres 2017 statt; dieses Mal zum Thema Sikhi. Pünktlich um 15.30 Uhr ging es in der AES mit einer Begrüßung durch YUC-Koordinatorin Effi los. Anschließend testeten wir in zwei Gruppen unser Vorwissen zum Thema mit einem Quizduell: Zu unterschiedlichen Fragen rund um die Religionsgemeinschaft der Sikh mussten wir aus verschiedenen Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen. Am Ende stand es unentschieden zwischen den beiden Gruppen.

Nachdem das kurze Quiz zur Einführung beendet war, ging es mit einer Präsentation von Joshua weiter, in der er uns die wichtigsten Punkte der Religion vorstellte. Dabei ging unser Referent unter anderem auf ihren Ursprung, die Verbreitung als auch die Symbolik ein. Dadurch konnten wir uns bereits ein erstes, generelles Bild davon machen, wer die Sikh eigentlich sind und woran sie glauben.

Dieses Bild wurde im Anschluss von unserem Gast Karanpreet erweitert. Der AES-Alumnus und ehemaliges Mitglied von YUC erzählte uns von seinem Leben und seinen Erfahrungen als Angehöriger der Religionsgemeinschaft. So erfuhren wir zum Beispiel, dass es Sikh untersagt ist, ihr Köperhaar zu schneiden und viele dieses in der Öffentlichkeit mit einem Turban bedecken. Nach seinen Erzählungen hatten wir außerdem die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen, um Unklarheiten zu beseitigen und weitere Details zu erfahren.

Auf diese spannende Gesprächsrunde folgte eine Pause, während derer wir uns am Buffet bedienten und untereinander austauschten. Als letzten Tagespunkt stellte Effi das geplante Programm für das kommende Halbjahr vor und gemeinsam diskutierten wir, über welche Themen wir gerne noch mehr erfahren möchten. Insgesamt war es ein spannender und aufschlussreicher Kulturtag, mit dem wir in das neue Jahr 2017 gestartet sind!

Das Mentoringprogramm Young United Cultures ist eine Jugendinitiative zur Förderung einer friedlichen, vielfältigen und vorurteilsfreien Gemeinschaft in Deutschland. YUC wurde im April 2010 an der Albert-Einstein-Schule etabliert. Ehrenamtlich betreiben seither Alumni und aktuelle Schülerinnen und Schüler das Mentoringprogramm in Kooperation mit jukus e.V mit großem Einsatz weiter.

 Autor: Dennis Schultheiss 


Das Kinderlabor der Albert – Einstein Schule

Überall Nebel, es qualmt, Schwaden liegen in der Luft – was wie ein missglücktes Experiment mit weißem Phosphor aus dem Chemieunterricht klingt, ist tatsächlich ganz harmlos. Die Forscherklasse des 6. Jahrgangs nimmt an einem Schulwettwerb teil – da qualmt es halt auch mal.  Genauer gesagt hat die Forscherklasse des 6. Jahrgangs der Albert-Einstein-Schule Laatzen am Schulwander-Wettbewerb teilgenommen, der alljährig vom Schulwanderverband, jedes Jahr zu einem anderen Thema, ausgeschrieben wird. Dieses Jahr lautete das Thema „biologische Vielfalt“. Aber wieso qualmt es bei der Teilnahme an einem Wettbewerb? Ganz einfach - Die Klasse stellte aus auf der Wanderung gesammelter Wildkräuter in der Küche Gänseblümchenhonig, Schafsgarbetee, Holunderblütensirup und Sauerampferpesto her.

Die Teilnahme an Wettbewerben ist nur einer von vielen Aspekten, denen die Forscherklassen in und durch ihre Profilstunde vertieft nachgehen konnten.Präparation, Projektarbeit, viele Experimente, Exkursionen und die Untersuchung und Beobachtung von Realobjekten, vertiefender fächerübergreifender Unterricht und das Kinderlabor sind Inhalte, für die Raum geschaffen wird. In diesem Raum haben die Fachlehrer Zeit und die Möglichkeit, besonders auf die Neigungen, Talente, Begabungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler einzugehen.

Die kleinen Wettbewerbe, an denen man im Rahmen des Profils Forscher in den Jahrgängen 5 und 6 teilnimmt, dienen dazu, den Schülerinnen und Schüler aufzuzeigen, dass sie jeder Fragestellung, die bei ihnen aufkommt, nachgehen sollten. Dass es klassische Lösungswege gibt, mit Hilfe derer sie den Antworten näherkommen. Sie sollen fähig gemacht werden, auch größere Fragen zu lösen und vor allem sich ihren Fragen, die sie haben zu stellen und ihnen nachzugehen. Die Fragen nach dem „Warum“ und „Wozu“ sind der Schlüssel und allgegenwärtig. 

Eine der wesentlichsten Aufgaben der Forscherklasse ist es, das Kinderlabor vorzubereiten und durchzuführen. Was genau ist das Kinderlabor? Seit über zehn Jahren besuchen die vierten Klassen der umliegenden Grundschulen Laatzens und auch Sarstedts die Albert-Einstein-Schule, um mit älteren Schülern und Schülerinnen in erster Linie chemische Experimente durchzuführen, dabei vieles neue zu lernen und zu erleben und die Schule kennen zu lernen. Seit 2012 Jahren ist das Kinderlabor an die Forscherklasse des Gymnasialzweigs angegliedert.

Es ist dabei nicht nur die Aufgabe der Schüler und Schülerinnen, die Experimente mit den Viertklässlern und Viertklässlerinnen durchzuführen, sondern im Vorfeld Experimente zu finden, zu testen, auszuwerten und die optimalen sechs bis sieben Versuche auszusuchen. Meist erhält das Kinderlabor ein Motto, unter dem experimentiert wird. „Hoch hinaus – von Feuerwerk und Raketen“, „Was CO2 so alles kann – von Vortrieb und Auftrieb“ sowie „Küchenchemie“ sind Bespiele aus den letzten Jahren. Ca. 20 Klassen der Grundschulen kommen jährlich zu diesem Event an die Albert-Einstein-Schule.

Nicht nur für die Grundschüler und Grundschülerinnen ist dieser Besuch ein Erlebnis, auch für unsere Forscherklassen. Auf einmal stecken sie in der „Lehrerrolle“, sie geben Hinweise und Erklärungen, und das auf viele verschiedene Weisen, damit jeder der Grundschüler/ die Grundschülerin inhaltlich folgen kann, sie weisen an und ermahnen, wenn nötig, ihnen werden Löcher in den Bauch gefragt, auf ihnen ruhen die Augen der Viertklässler und Viertklässlerinnen, sie müssen oftmals das Eis brechen, wenn die „Kleinen“ etwas scheu vor ihnen sitzen, sie müssen die Zeit im Auge behalten. Das ist sehr viel Verantwortung, die erfahrungsgemäß gut getragen wird. Man kann unseren Forschern und Forscherinnen beinahe dabei zusehen, wie sie diese Erfahrungen zum Aufbau und Festigen ihres Selbstbewusstseins benutzen. In den ersten 90 min, wenn die erste Gruppe Grundschüler/Grundschülerinnen da ist, sind auch unsere Forscher und Forscherinnen noch zurückhaltend – aber schon die zweite Gruppe wird aufgenommen und angeleitet, als ob die Gymnasiasten/Gymnasiastinnen nie etwas anderes getan hätten.

Die Arbeit an und mit Realobjekten sind heiß begehrt, das Unterfangen gestaltet sich aber stets etwas schwierig, denn die Organismen, die die Forscher/ Forscherinnen vis-á-vis kennen lernen möchten – etwa Schlangen, Vogelspinnen u.ä., sind in Schulen meist nicht erlaubt. Ab und zu gelingt es dann doch, ein wirkliches Highlight an die Schule zu holen. Ein wahres Spektakel war es beispielsweise, Edelkrebse in der Hand halten zu dürfen, sie zu vermessen und zu wiegen und dabei zu erfahren, dass Edelkrebse ihren Unmut mit einer schnellen Bewegung mit dem Schwanz zum Ausdruck bringen.

Unsere Schülerinnen und Schüler bringen ihren Unmut glücklicher Weise selten und schon gar nicht auf eine solche Weise zum Ausdruck. Unsere Forscher und Forscherinnen haben ihre Ideen und Wünsche im verstärkten Maße in den Unterricht einfließen lassen, sodass daraus inhaltliche Arrangements entstanden sind, die tatsächlich nur durch die Profilstunde möglich geworden sind.

Autorin: Sonja Kollmeyer


 

Januar 2017 

Die UN-Generalversammlung tagt im Harz

Die Planspielsimulation Pol&IS des Abiturjahrgangs 2017

„Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit eröffne ich feierlich die Generalversammlung der Vereinten Nationen und freue mich, erstmals als UN-Generalsekretär in diesem hohen Haus vor Sie treten zu dürfen.“ Mit diesen Worten eröffnete Zanjer am 10. Januar 2017 das Planspiel Pol&IS, in welchem 40 Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule im eingeschneiten Schullandheim Torfhaus im Harz für drei Tage die Geschicke der Welt lenken sollten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler aus den Politik- undErdkundekursen der gymnasialen Oberstufe nahmen hierfür die Rollen von Regierungschefs, Staats- und Wirtschaftsministern aus zehn Regionen ein, versetzten sich in die Rolle der Weltbank, einflussreicher NGOs oder der Weltpresse – und sahen sich gleich zu Beginn gravierenden weltpolitischen Problemen ausgesetzt. In Afrika galt es eine Hungersnot zu bekämpfen, gleichzeitig schürten Al-Shabab Milizen innere Unruhen, der IS löste im Nahen Osten eine Flüchtlingskrise aus, der Ukraine-Konflikt stellte Europäer wie Russen vor große Herausforderungen und Piraten bedrohten vor dem Horn von Afrika und in Südostasien den Welthandel. Immer wieder appellierte Afrika an die Weltgemeinschaft, den Kontinent nicht zu vergessen und wenn die Wirtschaftsminister den Sitzungssaal verließen, um im Wirtschaftsraum die von den jeweiligen Regionen so dringend benötigten Ressourcen zu erwerben, zeigte sich oft, dass zuvor mühsam ausgehandelte Wirtschaftsverträge manchmal weniger wert waren, als das Papier, auf das sie geschrieben wurden. Nationalistische Bestrebungen ließen den Appell der die Weltbank vertretenden Schüler, zum Wohle aller auf eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz hinzuarbeiten, zu oft ungehört verhallen – und spiegelte so ungewöhnlich detailgetreu realpolitische Probleme wieder.

Zeitgleich tagten die Staatsminister im Sicherheitsrat und stationierten auf der Weltkarte Diplomaten und Truppenverbände, um gegen die vielfältigen internationalen Bedrohungen vorzugehen. Mit großem Erfolg bekämpften internationale truppenverbände das Piraterieproblem am Horn von Afrika und die Gewalteskalation an in Nordafrika infolge des arabischen Frühlings. Andere Krisenherde, wie der IS in Syrien, konnten auch aufgrund des zögerlichen Vorgehens der Staatsminister konnten jedoch nicht befriedet werden. Auch hierin zeigte sich eine große Nähe zur Realität und in der Komplexität der gesamten Simulation, in emotionsgeladenen Telefonkonferenzen und erbost hilflosen Reaktionen bei nationalen Alleingängen, die gegen die Interessen der Weltgemeinschaft verstießen, spiegelte sich das Dilemma der globalen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik bemerkenswert detailgetreu wieder. Hinzu kam, dass am Ende jedes simulierten Jahres unvorhersehbare Ereignisse, wie die Veröffentlichung der Panama-Papers, eskalierende Demonstrationen in Tibet oder Unwetterkatastrophen mühsam ausgearbeitete Regierungsprogramme über den Haufen warfen.

Am Ende der dreitägigen Simulation konstatierte der UN-Generalsekretär dann auch vor den Regionsvertretern ernüchtert: „Wir haben große Erfolge erzielt, aber auch schwere Versäumnisse verschuldet. Der Grund für das Scheitern, das muss ich hier ganz deutlich sagen, waren wir dabei selbst!“ Insbesondere die Klimaerwärmung konnten die Regierungschefs nicht stoppen, zu hoch waren die Forderungen der Bevölkerung nach Konsumgütern, zu verlockend die starke Position im globalen Handel. Auch eine Hungerkatastrophe in Indien konnte die Staatengemeinschaft nicht mehr aufhalten, nachdem ein Staatsbankrott der USA in einem gemeinsamen Kraftakt erst in letzter Sekunde abgewendet wurde.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, die es uns ermöglichte mit Mitteln des Bundespresseamtes Frau Dr. Laurien zu unserer Simulation einzuladen. Sie berichtete den Schülerinnen und Schülern aus ihrer langjährigen Erfahrung als Entwicklungshelferin in Afrika und gab detaillierte Einblicke in einen Kontinent, der in seiner Vielfalt, seinem Potential, aber auch in der Vielschichtigkeit der ungelösten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme so schwer zu erfassen ist. Auch den Jugendoffizieren Dr. Martin Neumann und Daniel Schumann gilt unser ausdrücklicher Dank für die Organisation und Durchführung des Planspiels. Die Schülerinnen und Schüler haben es in der abschließenden Reflektion selbst formuliert, das Planspiel hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern zentrale abiturrelevante Themen in einer Art und Weise vermittelt, wie es in der Schule so nicht möglich ist. Und als beim Frühstück zwischen Nutella und Aufschnitt per Handschlag geheime Abkommen besiegelt wurden oder als am zweiten Tag nach fast 14 Stunden intensiven Verhandlungen, Sonderkonferenzen und flammenden Appellen in den Reden der Regionsvertreter vor der Generalversammlung auch noch der Wirtschaftsminister Arabiens um 21:30Uhr die Auswertung des globalen Handels von der Weltbank erbat, um Strategien für den nächsten Tag auf den Zimmern entwickeln zu können, blieben am großen Erfolg der Simulation keine Zweifel mehr. 

Autor: Doelle


Eingangs-Phase 2017/18 an der AES! 

Die Würfel sind gefallen! Wir bieten 2017/18 die Eingangs-Phase der gymnasialen Oberstufe an. Das Kultusministerium hat dies per Erlass festgelegt. Anmeldungen sind möglich im 2. Halbjahr 2016/17. Genauere Termine folgen später hier im Newsblog.

Die Eingangs-Phase steht allen Schülerinnen und Schülern offen, die 2017 den Erweiterten Sekundarabschluss I erreichen.

Hier ein Link zu einem HAZ-Artikel: G9-Übergang: KGS bietet Realschülern Extra-Abi an.


 

 

Einladung zum YUC-Kulturtag in der AES Laatzen am 20. Januar 2017

 


Krökelcup 2016

Der alljährliche Krökelcup war auch im Dezember 2016 ein tolles Ereignis. 20 Mannschaften traten in einem fairen Turnier gegeneinander an und das Team Pocahontas (Kai Spiller, Hagen Baumeister und Fenja als Ersatzspielerin) gewann den Pokal.

Wir möchten uns nochmal bei allen Sponsoren bedanken, die uns mit ihrer Unterstützung das Turnier ermöglicht haben.

Ein besonderer Dank geht auch an Duc, der uns tatkräftig zur Seite stand und sich während des Turniers unter anderem um die Musik gekümmert hat. Die Ganztagsassistenten stellten beim Turnier die Schiedsrichter. Ohne sie wäre der Spielverlauf nicht möglich gewesen.

Es war für alle ein schöner Nachmittag, mit viel Spaß und großer Freude!

Autor: Sina Ruitmann