Beiträge aus dem AES Newsblog

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Dezember 2015   

 Weihnachtskonzert der Albert-Einstein-Schule am 13.12.2015

 In der voll besetzten ev.Thomaskirche (Arche) zeigten auch in diesem Schuljahr fast 100 Schülerinnen und Schüler am 3. Advent ihr Können. Außer der weihnachtlichen Musik von Sing&Swing mit LaViVaCVe, LaKiddies, LaVoices und den Albert-Singers haben auch mehrere Religions- sowie Werte- und Normenkurse verschiedene Beiträge zur Weihnachtszeit vorgetragen.

 

Wir haben die jüngsten beteiligten Schüler - also aus dem Sing&Swingkurs Jahrgang 5 -  befragt, wie sie  das Konzert erlebt haben, hier ihre Antworten:

 Schüler-O-Töne zum Weihnachtskonzert

  „Ich fand das Konzert gut, weil es sehr schön war, und die anderen Gruppen auch richtig gut waren.“ - „Meine Eltern und mein Bruder waren beim Konzert und waren sehr stolz auf mich.“ - „Unsere Aufstellung hat nicht so gut geklappt, weil wir sie nicht so oft geübt haben“ ; „Man hat unseren Text sehr gut verstanden“ - „Die Weihnachtsgeschichte aus dem Religionskurs war traurig und  schön“ - „Manchmal habe ich den Text falsch gesungen, weil ich so aufgeregt war“ -  „Das Lustigste war, dass einige Lehrer auch mitsingen mussten“ -  „Die Kirche sah von außen klein und von innen groß aus“  -  „Die Solosänger aus Jahrgang 6 haben sehr gut gesungen,  man hat sie gut verstanden“ -  „Das Konzert ging 1 Stunde und 30 Minuten“ - „Unsere Stimmen waren super“ - „Das Solo der Querflöten war echt cool“ -  „Es wurden zu viele Fotos gemacht“ - „Ich glaube, wir haben alle das Publikum gut unterhalten“.

            Autoren : Sing&Swingkurs Jahrgang 5

 


  Die neue Einstein Info-Broschüre zum Download 

 

In dem neuen Newsletter zur Albert-Einstein-Schule finden sich unter anderem Informationen zu dem neuen Mensabetreiber Sodexo und den Veränderungen im Kollegium der AES. Zudem wird sowohl über den kommenden Zukunftstag am 27. März 2016 informiert, als auch über den Tag der offenen Tür am 28. Februar 2016. Eltern und Schülerinnen und Schüler finden auch aktuelle Informationen zu den laufenden Brandschutzsanierungen sowie den bereits fertiggestellten Bauabschnitten an der Albert-Einstein-Schule in der Broschüre. 

 

Die Einstein Info-Broschüre kann unter diesem Link heruntergeladen werden. 


 Sodexo - neuer Kooperationspartner für die Mensa der AES 

 

Ab Januar 2016 wird die Mensa der Albert-Einstein-Schule von einem neuen Caterer beliefert. Um weiterhin aus den verschiedenen Wahlmenüs auswählen und in unserer Mensa mittagessen zu können, müssen sich die Schülerinnen und Schüler bei dem Catering-Unternehmen Sodexo anmelden. Unter diesem Link haben wir Informationen zu unserem neuen Caterer für die Schulmensa zusammengestellt.

 

Anmeldezettel sind an die Schülerinnen und Schüler verteilt worden, zusätzlich liegen weitere Exemplare im Schülersekretariat der Albert-Einstein-Schule Laatzen aus.


   Der Schüleraustausch mit dem Collège Édouard Branly in Grand-Quevilly / Frankreich

 

Bereits seit 1976 findet jährlich der Austausch zwischen der Albert-Einstein-Schule Laatzen und der Collège Édouard Branly in Grand-Quevilly/Frankreich statt. Am  Donnerstag, den 26.11.2015, gegen 21:00 Uhr kamen die französischen Austauschschüler an. Alle waren aufgeregt, weil niemand wusste, wen er zugeteilt bekommt. 

Freitag besuchten die französischen Schüler den Bürgermeister der Stadt Laatzen, Herrn Köhne, im Rathaus. Am Nachmittag haben wir gemeinsam, in der Innenstadt von Hannover am neuen Rathaus beginnend, einige Sehenswürdigkeiten, dem roten Faden folgend die Altstadt mit dem Weihnachtsmarkt, und u.a. die Marktkirche besichtigt. 

Das Wochenende haben die französischen-Schüler mit den Gastfamilien verbracht. Gemeinsame Aktivitäten waren z.B. schwimmen gehen, shoppen oder Museumsbesuche.  Die Unterhaltungen wurden in Englisch, Französisch und Deutsch geführt. Am Samstagabend veranstalteten wir, die Klassen 8G2 und 8G3, eine Party  für die französischen und spanischen Austauschschüler im Jugendzentrum Laatzen. Da hatten wir die Möglichkeit auch die anderen Austauschschüler kennenzulernen.  

Montag nach der Schule sind wir zum Bowling Center am Maschsee gefahren, das gemeinsame Bowlen hat uns sehr großen Spaß gemacht. Auch den Lehrern hat es gefallen. 

 

 Am nächsten Tag besuchten wir im Harz den Rammelsberger Bergbaumuseum in Goslar.  Der zum Museum gehörender Roeder Stollen war sehr dunkel und kalt, aber dennoch sehr interessant. Um aus den Stollen wieder herauszukommen, mussten wir mühsam eine steile Treppe mit 101 Treppenstufen steigen. Anschließend sind wir in Braunlage  Schlittschuh gefahren. Wir haben uns alle über den Schnee, der in Braunlage lag, gefreut.

Mittwoch besuchten wir das Phaeno, einer Experimentierlandschaft für Naturwissenschaft und Technik, in Wolfsburg. Wir konnten viele interessante Experimente ausprobieren. Besonders aufregend fanden wir den sechs Meter großen Feuertornado. Der sprechende Roboter Robo Thespian, der Albert Einstein imitieren konnte, war sehr lustig. Am Abend haben wir unsere Abschiedsfete in der Schule mit Disco und Essen gefeiert. 

Der letzte Tag war da und mit jeder Stunde kam der Abschied ein Stück näher. Es war das letzte Mal, dass  wir gemeinsam Unterricht hatten. Nach der Schule sind alle nach Hause gegangen und die letzten Vorbereitungen mussten gemacht werden: Tasche packen, verabschieden usw. Um 19.30 Uhr trafen sich alle am Bus. Die ersten Tränen liefen und niemand wollte sich vom anderen trennen. Alle umarmten sich und wollten einfach nicht, dass so eine schöne Zeit vorbei geht. Als die Franzosen in Deutschland angekommen waren, hatte sich niemand vorstellen können, dass der Abschied so schwer wird.  

 

Aber wir freuen uns alle schon auf Mai 2016, denn dann werden wir uns alle wiedersehen!

 

Autorin: Melisa Erol, 8G2 


 

 Die Austauschschüler aus Spanien und Frankreich zu Besuch an der AES Laatzen

 

Die Klasse 8G3 der Albert-Einstein-Schule schreibt regelmäßig Beiträge für die Zeitschrift "Hallo Laatzen". Anlässlich des Schüleraustausches mit den Partnerschulen der AES in Frankreich und Spanien veröffentlichten die Schülerinnen und Schüler auch diesen Beitrag in der Zeitschrift.

 

 Am Donnerstag, dem 26.11. kamen am Abend die Austauschschüler aus Frankreich und Spanien. Für eine Woche lebten sie bei uns in ihren jeweiligen Gastfamilien. Als die Busse vorfuhren, liefen wir alle kreischend und aufgeregt darauf zu. Beide Gruppen waren aber lange unterwegs gewesen und wollten nichts mehr essen oder erzählen, obwohl unsere Lehrerin vorher erklärt hatte, dass es für Spanier und Franzosen zur Kultur gehört, zu essen und zu trinken und dass sie unglücklich sind, wenn das nicht geht. Unsere Austauschpartner wollten jedoch erst mal nur schlafen. 

Die Lehrer haben dann für jeden Tag Ausflüge geplant. Die Franzosen und ihre Partner waren z.B. im Harz und in Wolfsburg im Phaeno und die Spanier in Berlin und Hamburg. Besonders Berlin war sehr schön, wo auch wir Deutsche noch viel gelernt haben. Eine Gruppe ist in einen falschen Zug eingestiegen, wusste sich aber zu helfen. Eine weitere Gruppe kam stark verspätet zum Treffpunkt, weil eine Spanierin noch shoppen gehen wollte. Leider kam hier der Zug pünktlich – im Gegensatz zu den Zügen, zu denen wir alle rechtzeitig da waren!

Damit auch die Mitschüler, die nicht beim Austausch mitgemacht haben, die Besucher sehen konnten, haben unsere Klassenlehrerinnen noch am Samstag Abend eine große Party im Jugendzentrum für uns alle organisiert. Es wurde viel gelacht und auch getanzt und die meisten haben Englisch gesprochen. So eine Party kannten wir alle noch nicht. Neu waren für die Gäste auch unsere Weihnachtsmärkte und dass es dort Hanftaschen gibt!

Ansonsten kamen unsere neuen Freunde mit in den Unterricht. Die Spanier waren mit in der Mathestunde und haben alles besser und schneller verstanden als wir, obwohl sie kein Wort Deutsch konnten! Am letzten Tag hat Frau E. noch eine besondere Unterrichtsstunde für uns und die Franzosen gestaltet, da haben wir durch verschiedene Aufgaben die jeweilige Kultur besser kennen gelernt. 

Zum Abschied haben viele geweint, aber im März beziehungsweise im Mai sehen wir uns ja alle wieder!

 

Autoren: Die Klasse 8G3 


  Sicherheitspolitisches Forum an der AES Laatzen  

 

In der zweiten Dezemberwoche haben insgesamt mehr als 180 Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge im Realschul- und Gymnasialzweig der Albert-Einstein-Schule an verschiedenen Diskussionsforen zur internationalen Sicherheit teilgenommen. Mit Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs diskutierte Hauptmann Dr. Martin Neumann, Jugendoffizier der Bundeswehr, über die gewandelten Anforderungen an die Bundeswehr und die Sicherheitsorgane der Bundesrepublik Deutschland im 21. Jahrhundert. Von der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen über die neue Bedrohung durch digitale Angriffe bis hin zum Vorgehen gegen den internationalen Terrorismus am Beispiel des IS in Syrien diskutierten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Bedrohungslagen mit dem Experten der Bundeswehr. Die breite Diskussionsbereitschaft und die häufig auch kritischen Positionen der Schülerinnen und Schüler zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr wurden dabei offen angesprochen und in Abwägung der Positionen erörtert.  

Auch die Politik-/Wirtschaftskurse im Abiturjahrgang 2015/2016 stellten sich der kritischen Diskussion mit dem Experten, wobei die Schwerpunktsetzung dabei vor dem Hintergrund der Abiturrahmenvorgaben im laufenden Semester bei dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und vor Somalia lagen. Die sicherheitspolitische Dimension der Kooperation innerhalb der Europäischen Union im Rahmen der GASP wurde dabei am Beispiel des Anti-Piraterieeinsatzes vor Somalia besonders deutlich. Auch in den Nachfragen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der rechtlichen Legitimation des Bundeswehreinsatzes in Syrien wurde die Rolle Deutschlands als Bündnispartner in der EU hervorgehoben. Zielsetzung und Vorgehensweise bei dem geplanten Einsatz in Syrien sorgten dabei für viel kritischen Diskussionsbedarf.  

Deutlich wurde in allen Diskussionsrunden, dass die Bundeswehr als Parlamentsarmee in jedem ihrer Einsätze immer der indirekten Kontrolle durch die Schülerinnen und Schüler als Bürgerinnen und Bürger unterliegt. Gleichzeitig ist deutlich hervorgehoben worden, dass die Bundeswehr angesichts der komplexen Bedrohungslage im 21. Jahrhundert auch Teil eines Sicherheitsnetzwerks aus europäischen Verbündeten und NATO-Partnern ist.  

Ein besonderer Dank gilt nicht nur den sehr interessierten und diskussionsfreudigen Schülerinnen und Schülern, sondern insbesondere auch Herrn Dr. Martin Neumann, dem Jugendoffizier der Bundeswehr, für sein großes Engagement über alle Vorträge in dieser Woche hinweg.

Autor: Doelle 


  The Digital Road to Europe

 AES Laatzen erhält eTwinning-Zertifikat  

 

 Die AES Laatzen ist seit über 40 Jahren aktiver Partner in verschiedenen Austauschprogrammen und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen in ganz Europa. Von Großbritannien bis Spanien, in Frankreich und Polen sind Schülerinnen und Schüler der AES Laatzen im Rahmen von Praktika und Partnerschaften zu Besuch, lernen, arbeiten und schließen Freundschaften. Allein in den vergangenen acht Wochen waren über 50 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, Polen und Spanien im Rahmen einzelner Austauschprogramme zu Gast an der AES. 

 Die AES Laatzen erweitert das vielfältige Repertoire an Möglichkeiten für die europäische Zusammenarbeit mit den Partnerschulen jetzt auch um die zertifizierte Partnerschaft im europäischen Netzwerk für Schulen eTwinning. In mehreren erfolgreich zertifizierten Projekten konnten die Schülerinnen und Schüler hier mittels verschiedenster Medien von Fotocollagen und Videos über Blogs und selbst kreierte Homepages schon während des Austausches eine selbstgestaltete Plattform schaffen, über die sie auch über den eigentlichen Austausch hinaus weiterhin in einem geschützten Raum Kontakt halten können.

  

 eTwinning ist dabei ein offizielles Siegel für die Arbeit, die an der AES Laatzen projektübergreifend schon seit vielen Jahren pädagogisch sehr erfolgreich betrieben wird. Dabei geht es darum, die Schülerinnen und Schüler über die engen freundschaftlichen Beziehungen mit ihren innereuropäischen Austauschpartnern hinaus auch in eigenen Projekten Kreativität freizusetzen und damit Gemeinsamkeiten zu schaffen. Die AES Laatzen als Institution Schule bietet dabei den Kindern und Jugendlichen den organisatorischen Rahmen und den pädagogischen Freiraum, um zu entdecken, wie gering die Sprachbarrieren innerhalb Europas angesichts unserer Gemeinsamkeiten sind. Mit jedem gemeinsamen Projekt, jedem erfolgreichen Austausch und jedem Wiedersehen in den nächsten Schulferien legen wir so den Grundstein für ein geeintes Europa.

Die langjährigen Freundschaften und engen Kontakte, die zwischen den Schülerinnen und Schülern der Austauschschulen entstehen, werden dabei durch die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit im eTwinning-Netzwerk weiter bestärkt und so entsteht im Digitalen eine wertvolle Ergänzung zur ganz realen Erfahrung für unsere Schülerinnen und Schüler, dass sie Teil einer europäischen Jugend sind.

Ein besonderer Dank gilt dabei der Kollegin Inge Finck, die nicht nur als Multiplikatorin innerhalb des Kollegiums, sondern insbesondere durch ihre langjährige, engagierte Arbeit im Rahmen unserer europäischen Austauschprogramme die Zertifizierung der AES Laatzen als eTwinnig-Partnerschule ermöglicht hat. 

                                                                                  Autor: Doelle

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