Februar 2016

  Fotoausstellung zum Thema „Chinas Metroplolen im Wandel”

In diesem Jahr ist die AES wieder einmal Gastgeber einer spannenden Fotoausstellung zum Thema "Chinas Metropolen im Wandel". Die Ausstellung ist Bestandteil der Ausstellungsreihe, die vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg organisiert wird. Diese wird von einem Vortrag von Herrn Dr. Waibel, Doz

ent an der Universität Hamburg, begleitet der am 03.03.2016 in der 5/6 Stunde im Forum stattfinden wird.

Die Fotoausstellung wird vom 29.02.- 17.03.16 im Forum ausgestellt sein. Wir freuen uns über zahlreiche interessierte Besucher.

Autorin: Eva Phillipsohn


 

  Der Kulturtag von Young United Cultures - Das Mentoringprogramm

zum Thema „Vielfältige Familienformen“

Im Jahr 2010 gründete sich die Initiative Young United Cultures an der AES Laatzen. Die Jugendinitiative ist in dieser Form derzeit die einzige aktive YUC-Organisation in Deutschland und setzt sich für die aktive Stärkung einer friedlichen Gesellschaft ein. Die Schülerinnen und Schüler leisten mit der Initiative einen eigenen Beitrag für ein durch Aufgeschlossenheit und Akzeptanz geprägtes Miteinander an unserer Schule und in der Gesellschaft indem sie Möglichkeiten zur Begegnung schaffen. Bis heute bildet die Aufklärung über zunächst fremd wirkende Kulturen den Kern der Arbeit dieser Schülerinitiative. Hier berichten Mitglieder der YUC-Initiative von den aktuellen Projekten.

Am Freitag, den 22.01.2016, begann um 16 Uhr in AES der erste Kulturtag von Young United Cultures im neuen Jahr. Zunächst wurden wir freundlich von dem Organisationsteam begrüßt und es folgte eine kurze Einweisung in das Programm unseres Kulturtages. Danach ging es auch schon los: Als Erstes bat uns das Organisationsteam, den Begriff bzw. die Institution „Familie“ zu definieren. Wir konnten in Gruppen unserer Kreativität freien Lauf lassen und unter anderem durch gemalte Bilder, Dialoge, Rollenspiele oder Pantomime zeigen, wie wir Familie definieren würden. Obwohl jede Gruppe „Familie“ individuell darstellte und definierte, gab es doch eine Gemeinsamkeit: Die Worte „Liebe“ und „Geborgenheit“ tauchten immer wieder auf. Anschließend folgte ein Vortrag von Effi, der Leiterin von YUC, über die verschiedenen Positionen in der gesellschaftspolitischen Diskussion über das Konzept Familie und über vielfältige Familienformen. Auf der Grundlage dieses interaktiven Vortrags erhielten wir gute Einblicke in die verschiedenen Formen von Familie (etwa „Patchworkfamilie“ und „Regenbogenfamilie“) und wie diese aufgebaut sind. Es wurde uns schnell klar, dass es viele unterschiedliche Formen von Familie gibt und nicht nur die eine traditionelle, konventionelle Familienform „Vater, Mutter, Kind“. Vor dem Hintergrund dieser Vielfalt plädierte Effi in ihrem Vortrag zudem, ein neues Bild von Familie zu definieren, da das klassische Modell die Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht widerspiegelt.

Danach kam unser Gastreferent, Mikolaj, zu Wort und sprach über seine homosexuelle Orientierung und seine individuelle Familienkonstellation. Mikolaj ist der biologische Vater eines sechsjährigen Mädchens, doch rein rechtlich gesehen ist er nicht ihr Vater. Auf dem Papier hat das Mädchen zwei Mütter. Wie geht das? - fragten wir uns verwundert. So erzählte uns Mikolaj die Geschichte seiner Familie: Durch seine Mutter erfuhr er, dass ein befreundetes lesbisches Paar nach einem Vater suchte, um sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen. Schließlich entschloss sich Mikolaj dazu, gemeinsam mit den Frauen eine Familie zu gründen und spendete seinen Samen. Von vornherein hatten sich die zwei Frauen und er darauf geeinigt, dass sein Name nicht in der Geburtsurkunde seiner Tochter stehen würde. Da die Stiefkindadoption im Gegensatz zur klassischen Adoption für gleichgeschlechtliche Lebenspartner in Deutschland möglich ist, konnte das Mädchen von der Partnerin seiner biologischen Mutter adoptiert werden und lebt bei ihren Müttern. Mikolaj  erzählte außerdem von seiner starken emotionalen Bindung zu seiner Tochter und von ihren wöchentlichen, gemeinsamen Unternehmungen. Anschließend durften wir Mikolaj Fragen zu seinem Leben und seiner Familie stellen. Auf die Frage nach negativen Reaktionen aus seinem Umfeld betonte er, dass sein Familienmodell mit drei Elternteilen in seinem Wohnort Berlin nichts Besonderes ist und seine Tochter dies als etwas Selbstverständliches betrachtet. 

Daljit, Mitglied von YUC, schilderte am Ende seine Eindrücke von unserem Kulturtag wie folgt: „Insgesamt war dieser Kulturtag sehr spannend, da ich vieles über verschiedene Familienkonzepte gelernt habe und wie man in solch einem Konzept leben kann. Außerdem erfuhr ich, welche gesetzlichen sowie gesellschaftlichen Hürden es geben kann.“ Unser neues Mitglied Karim schildert uns seine Eindrücke bei YUC: "Wieder einmal ein aufschlussreicher Tag bei YUC – dieses Mal zum Thema vielfältige Familienformen. Dabei gefällt es mir sehr, wie das Organisationsteam von YUC auf Abwechslung und Vielfalt in den Themen achtet. Es herrscht immer eine sehr freundschaftliche Stimmung unter den Mitgliedern und die Vorträge sind spannend und meist auch interaktiv gestaltet. Soweit gefällt mir bei YUC alles sehr gut und ich freue mich schon auf das nächste Mal!“

Der nächste Kulturtag der YUC-Initiative findet am 19. Februar 2016 um 16 Uhr statt. Das Thema wird dann Armut in ihren Ursachen und Folgen sein. Die YUC-Initiative und die Kulturtage stehen allen Schülerinnen und Schülern ab Jahrgang 5 offen. Kommt vorbei und verschafft euch einen Eindruck von der Stimmung beim YUC, wir freuen uns auf euch!

Autoren: Daljit Badwal, E5 und Efpraxia Dermitzaki, Mitbegründerin von YUC


 Januar 2016  

Der Skikurs der Albert-Einstein-Schule Laatzen 2016

"Denn Schifoan is des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln kann!" 

(Denn Skifahren ist das großartigste, was man sich nur vorstellen kann)

So besingt es Wolfgang Ambros in seiner Wintersport-Hymne. Dieser Aussage wollten 44 Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule aus Laatzen im Januar 2016 genauer nachgehen. Welcher Ort ist dafür besser geeignet als Zell am See? Schließlich besingt es Wolfgang Ambros genau so in seinem Lied! Und er hat recht. Denn trotz des äußerst warmen Dezembers lag in den dortigen Bergen ausreichend Schnee und auch Frau Holle spendete uns in der Woche reichlich ihrer weißen Pracht. Die Lernbedingungen waren also gut. Entsprechend konnten neben den 19 Fortgeschrittenen insbesondere die 25 reinen Anfänger nach nur einer Woche beachtliche Fortschritte erzielen und viele auch schwerere Pisten sicher meistern. Grundlage dafür war die morgendliche Entscheidung entsprechend der Witterungsbedingungen, welches Skigebiet sich für den jeweiligen Tag besonders eignet: Bei guter Sicht und wenig Wind konnte das Gletscherskigebiet "Kitzsteinhorn" (http://www.kitzsteinhorn.at/) mit stets guten Schneeverhältnissen besucht werden. Stürmte es in dieser großen Höhe (da hilft mitunter nicht einmal die beste Kleidung), so wurde problemlos auf die "Schmittenhöhe" (http://www.schmitten.at/de) ausgewichen, einer weniger windanfälligen, aber dennoch sehr vielfältigen Alternative. Vormittags stand dann intensive Schulung der vier Skilehrer auf dem Programm. Am Nachmittag konnte differenziert entschieden werden, ob etwa die Könner die Anfänger coachen, die Lehrer mit einzelnen Schülerinnen und Schüler gezielt üben oder in Kleingruppen frei gefahren wird, um die Korrekturen umzusetzen und die Fortschritte zu festigen.

Die Kombination aus frischer Luft, Bewegung und Naturerlebnis sorgten für strahlende Gesichter am Ende eines Skitages. Selbst der Muskelakter in den Oberschenkeln tat richtig gut! Schließlich sorgte Gasthaus Klawunn (http://www.klawunn.at/pages/de/home.php) mit hervorragend leckerem und ausgiebigen Essen sowie urigen Zimmern und großer Gastfreundlichkeit dafür, dass die Energiereserven schnell wieder hergestellt waren.

Hier noch ein paar Schülereindrücke von der Fahrt:

"Der Lerneffekt. Ich hatte den Anspruch am Ende richtig Ski zu fahren. Und das Heizen." Curd K. - "Ich werde die Klasse so oft wiederholen, bis ich 15 Punkte im Skifahren habe." Achmed A. - "Das schönste auf der Skifahrt war das Essen [Pause] und die Aussicht". Caro E.

Fazit: Wir können Wolfgang Ambros nur zustimmen: Schifoan is des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln kann!

 Autoren: Philippsohn, Jordan, Brandauer und Krämer 


Alle Jahre wieder…
…das Nikolauskonzert an der AES Laatzen vom 4.12.2015

  So wie in jedem Jahr fand in der Albert-Einstein-Schule in Laatzen das Nikolauskonzert statt. Um 18 Uhr kamen schon die ersten Verwandten und Freunde der Schülerinnen und Schüler aus den Musikklassen des fünften und sechsten Jahrgangs. Der Andrang war sehr groß und alle waren gespannt auf die Aufführung, denn manche Kinder spielten zum ersten Mal vor Publikum. 

Zunächst hielt der Schulleiter Herr Augustin eine Rede über den folgenden Abend und über seine Begeisterung für die Leistung der jungen Schüler und Schülerinnen. Die erste präsentierende Gruppe, war der Keyboardkurs von Her Otto. Ihren Liedern hörten viele sehr interessiert zu und haben an gewünschten Stellen mitgewirkt. Der Kurs bekam am Ende der Vorstellung ihrer erlernten Stücke von dem Schulleiter weihnachtliche Süßigkeiten, die er jedem Kurs am Ende ihrer Darbietung überreichte. Darauf folgte der zweite Keyboardkurs der von Frau Schaper geleitet wurde, darin in begriffen ein Gitarrensolo das für viel Begeisterung sorgte. Sie spielten unter anderem ein Stück aus „Der Spieldose“. Danach fand eine kleine Umbaupause statt. Nach der Umbaupause präsentierte Herr Schmidt-Wöckeners Trommel-AG ein abgewandeltes Stück aus „Pitch perfekt“. Den Sound des Stückes wurde mit Bechern erzeugt, die sie im Takt mit den Händen auf einen Tisch trommelten. Als nächstes trat, auch von Herr Schmidt-Wöckener geleitet, Let`s rythm auf. 

Nach der Pause trat der Chor zusammen mit den Streichern auf , begleitet am Flügel, gespielt von Laleh Izadpanahi. Das zusammen gespielte Stück erntete viel Applaus. Darauf folgte der Bläserkurs der fünften Klasse unter der Leitung von Herrn Haupt. Darauf folgte der Bläserkurs der sechsten Klassen unter der Leitung von Herrn Thienel-Wedeking. Sie spielten „Blues for Flutes“ ,darin inbegriffen ein Flötensolo, außerdem spielten sie „Fröhliche Weihnacht“ und noch ein weiteres Stück.
Der letzte Auftritt galt „La Kiddies“, wo auch Schüler der siebten und achte
n Klassen mitwirkten. Sie spielten unter anderem ein weihnachtliches Kirchenlied aus dem 14. Jahrhundert, „In Dulci Jubilo“, wörtlich übersetzt bedeutet es „In süßer Freude“ und „Rudolph“. Herr Augustin dankte den Zuschauern für ihr aufmerksames Zuhören und bedankte sich bei den Mitwirkenden für diesen schönen Abend.
Eine Umfrage an die Zuschauer ergab, dass auch diese sehr begeistert und beeindruckt von den Leistungen der Schüler waren. Sie würden sich auch sehr gerne noch einmal so ein Konzert ansehen. Besonders gefallen haben ihnen die Soli.  


 Autorinnen : Eve Helmer & Joy Luna Przyklenk / Journalismuskurs Jg. 9


Leseratten starten in den Wettkampf
Vorlesewettbewerb an der AES

Am Donnerstag den 03.12.15 war der Vorlesewettbewerb an der AES. In der dritten bis vierten Stunde trafen sich alle Klassensieger der sechsten Klassen in der Bücherei unserer Schule. Jeder Teilnehmer hatte sich zuvor eine Stelle aus einem Buch ausgesucht, das er gut kennt und lesen kann. Nun war der große Moment gekommen. Sie mussten vor der Jury vorlesen. Diese bestand aus Frau Pach und zwei Oberstufenschülern. Bevor die Teilnehmer lesen mussten, las erst Frau Pach ( Bild ) da sie findet , es sei schwer, als Erste/r zu lesen. So übernahm sie diesen Part. Danach mussten allerdings die Kinder ran, aus jeder sechsten Klasse ein Kind. Dieses Jahr waren das Marieke Lenze (6G1), Malin Markworth (6G2), Elisabeth Schindehütte(6G3), Chiara Bullach (6G4), Victoria Fandrich  (6R1), Marlon Nicolas Erxleben (6R2), Cemre Naz Cölükoglu (6R3) und Enrico Herzog (6H1).

Nachdem alle gelesen hatten verkündete die Jury: „ Es war zu schwer, sich zu entscheiden. Wir machen ein Stechen.” Das finale Stechen wurde ausgetragen zwischen Marieke Lenze,Marlon Nicolas Erxleben und Elisabeth Schindehütte. Gelesen wurde nun ein unbekannter Text. Nach einigem Beraten konnte die Jury sich  entscheiden. Gewonnen hat Elisabeth Schindehütte (Bild). Sie durfte sich  ein Buch als Preis aussuchen. Aber auch Enrico Herzog und Marlon Nicolas Erxleben durften sich ein Buch aussuchen, als Hauptschulzweig- und Realschulzweiggewinner. Elisabeth sagte mir, dass sie gar nicht mit dem Sieg gerechnet habe. Sie ist 11 Jahre alt. Sie liest gerne. Im Kampf gegen die anderen Kinder las sie „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Sie suchte sich eine sehr interessante Stelle aus, in der Harry Potter seine erste Flugstunde hatte. Im Stechen las sie sehr überzeugend einen Papagei. Sie wird jetzt zum Stadtsbezirkswettbewerb fahren.

Wir wünschen ihr alle sehr viel Glück und hoffen, dass sie vielleicht noch einmal weiterkommt. Auf jeden Fall haben alle Teilnehmer sehr schön und ausdrucksstark gelesen. Alle bekamen eine Urkunde und kehrten dann in den Unterricht zurück.  - Lest fleißig weiter!

Autorin : Marie Lindert (6G3 - AG Schülerzeitung)



Der Chorklassentag am 29.11.2015

Wir, der Jahrgang 5 und 6 des Sing & Swing Kurses der AES haben am regionalen Chorklassentag teilgenommen. Das Konzert fand in der Christuskirche in Hannover statt und es haben Chorklassen aus ganz Niedersachsn teilgenommen.

Mit Aufregung im Bauch sind wir auf die Bühne getreten. Alle Zuschauer haben uns gespannt angesehen. Dann haben wir angefangen zu singen. Die Lieder hießen: I like the Flowers, Es ist für uns eine Zeit angekommen, Freude schöner Götterfunken und Eine Hand voll Erde. l like the Flowers sangen wir im Kanon. Nach der Meinung unserer Eltern, hat es sehr schön geklungen. Freude schöner Götterfunken war das Lieblingslied der Moderatorin. Eine Hand voll Erde hat allen am besten gefallen wegen der Solo-Sänger. Unsere Pianistin Laleh hat sehr gut Klavier gespielt. Mit viel Applaus sind wir von der Bühne gegangen. Uns hat das Konzert sehr gut gefallen.

Autoren : Charlotte Gros, Johanna Cuntz, Juliane Büschking, Jolina Ko / Jg. 5&6