06.02.2026
In den letzten Wochen fand an der AES ein sogenanntes Alkoholpräventionsprojekt statt, wobei sich die Schüler:innen des 8. Jahrgangs intensiv mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt haben. Dabei wurden ihnen Themen wie „Was mache ich in einer Notfallsituation?“, „Wie viel Alkohol ist gut für den Menschen?“ und „Ab wann ist Alkohol eigentlich erlaubt?“ nähergebracht.
Geleitet haben das Projekt Frau Pfennig und Herr Potthoff, die dabei von einigen Schüler:innen aus der E-Phase unterstützt worden sind. Wir haben uns das mal genauer angesehen.Gearbeitet wurde oft im Stuhlkreis, damit sich die Schüler:innen offen austauschen konnten. Durch Diskussionen, Fragen und Beispiele konnten die Schüler ihre Meinungen und Erfahrungen äußern.Besonders spannend war der interaktive Teil des Projekts. In Gruppen wurden verschiedene Situationen besprochen, wie zum Beispiel über Partys, Gruppenzwang und Alternativen zu Alkohol. Beispielsweise durften die Schüler:innen sich in einer Situation mit den Kindern Tom und Lisa wiederfinden, die eine Party planen wollten.
Eigene Spiele wurden erfunden und es gab sogar eine Erste Hilfe Einheit, die tatkräftig von einigen anwesenden Schulsanitäter:innen unterstützt wurde.Doch das klare Highlight war der praktische Teil, bei dem deutlich wurde, wie stark Alkohol die Wahrnehmung und Koordination beeinflussen kann. Die Teilnehmenden durften einzeln eine Simulationsbrille aufsetzen, mit welcher sie anschließend einen Parkour durchlaufen mussten. Ein Schüler sagte, er habe die Brille total unterschätzt und es wäre ganz ungewohnt, eine solche Sicht zu haben. Ganz sicher würde er dies nur aus Spaß wiedermachen und in keiner Ernstsituation erleben wollen. Diese Erfahrung blieb vielen besonders im Gedächtnis und regte zum Nachdenken an. Insgesamt war das Alkoholprojekt eine abwechslungsreiche und informative Erfahrung, die gezeigt hat, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Alkohol kritisch auseinanderzusetzen.
Annie Weiler und Begüm Aydin, PK Journalismus 9. Jg.










