17.09.2026
Aktuelles
Ahoi! Die 10G3 auf hoher See

Während der Fahrtenwoche im September 2026 begab sich die 10G3 auf einen spannenden Segeltörn in holländische Gewässer. Hier sind drei ihrer Reiseberichte:
Mitten auf der Insel Vlieland, zwischen Dünen und Kiefern, verirrten wir uns beinahe auf der Suche nach ein paar Snacks im Wald. Genau in diesem Moment wurde aus der Klassenfahrt eine richtige Geschichte. Angefangen hatte alles deutlich ruhiger. Sonntag, 11:30 Uhr, Abfahrt von der Schule, sechs Stunden Busfahrt bis Harlingen, mit einem Zwischenstopp kurz vor der deutsch-holländischen Grenze, wo wir endlich etwas essen konnten. Um 19 Uhr dann der erste Blick aufs Wasser: der Hafen, und der Fußweg zum Boot, das für die nächste Woche unser Zuhause wurde. Am nächsten Morgen erklärten die Matrosin Luzz und unser Kapitän Michael die Regeln des Segelns, und schon ging es los zur ersten Insel: Vlieland. Der Strand dort und die Inselbesichtigung waren gleich am Anfang eines der größten Highlights der Reise. Die folgenden Tage brachten Terschelling, Fahrradfahren über die Insel und einen Museumsbesuch, bei dem wir vor Vitrinen voller Dinge standen, die Menschen irgendwann im Meer verloren hatten. Kleine Objekte mit unbekannten Geschichten dahinter. Zusammengefasst haben wir vor allem eins: extrem viel übers Segeln gelernt. Und dass ein verlorener Weg zum Supermarkt manchmal zur besten Erinnerung der ganzen Reise wird.
Verfasst von: Lahna, Sascha, Maja & Stela
Unsere Klassenfahrt begann am einem sonnigen Sonntag. Anfangs hatten wir gemischte Gefühle: Wie werden die Zimmer aussehen? Wie wird die Stimmung sein? Wird uns das Segeln gefallen? Als wir gegen Abend unser Schiff erreichten und unsere Zimmer betraten, waren wir zuerst etwas geschockt. Unser Vierer-Zimmer war so klein wie eine Abstellkammer und hatte nur ein winziges Bullauge, welches nicht einmal so groß wie unser Kopf war.
Doch die schlechte Stimmung war schnell verflogen, als wir am Abend alle zusammensaßen und uns die Zeit mit Brett- und Kartenspielen vertrieben. Bei Snacks und Getränken lachten wir viel.
Jeden Tag kochten wir in kleinen Gruppen. Dienstag waren wir dran mit Chili - mit und ohne Fleisch. Die Erfahrung in so großen Mengen zu kochen war für uns ungewohnt, da die Töpfe so groß wie ein Hexenkessel waren.
Während unseres ersten Stopps auf der Insel Vlieland besuchten wir einen Strand mit Sand, der weiß wie ein Blatt Papier war. Das Wasser glitzerte und die Sonne lachte uns an.
Als wir uns am Donnerstagmorgen auf den Weg zu den Sandbänken machten, wo wir die Nacht verbringen sollten, sahen wir in der Ferne Robben, die sich sonnten. Sie sahen aus "wie Bananen" (O-Ton Hr. Welzel).
Nach einem holprigen Start und Respekt vor der ganzen Klassenfahrt, hatten wir viel Spaß und nehmen schöne Erinnerungen mit.
Verfasst von: Tanea, Kara, Jamilah & Kimberly
Fünf Tage auf einem Segelboot, das klingt nach Abenteuer und Freiheit. Unsere Klassenfahrt auf dem Ijsselmeer war genau das, aber nicht immer.
Die Zimmer auf dem Boot waren sehr klein und eng. Manchmal fühlte es sich an wie in einem Kofferraum. Trotzdem war die Stimmung meistens gut. Wir haben zusammen gegessen, viel geredet und jeden Tag in Gruppen gekocht.
Das Wetter war sehr unterschiedlich. Mal schien die Sonne, mal regnete es wie aus Eimern und manchmal war es sehr windig. Das Ijsselmeer glitzerte wie ein Spiegel und die Wellen bewegten das Boot hin und her. Wir sahen schöne Küsten und verschiedene Häfen.
Ein besonders lustiger Moment war eine Wette, bei der jemand Dressing trinken sollte. Dafür bekamen wir zwar Ärger, aber trotzdem mussten viele von uns lachen.
Die fünf Tage gingen sehr schnell vorbei. Trotz der kleinen Zimmer und einiger Probleme war die Klassenfahrt eine schöne Erfahrung. Das Ijsselmeer wurde für uns zu einem kleinen Abenteuer, das wir nicht so schnell vergessen werden.
Verfasst von: Nathaniel, Yücel

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